2024-06-11 Fichtenweg 21

Wegen eines Defektes bei euch im Haus müssen wir euch spontan auf Gigabit upgraden.

Ihr seid daher etwas eine Stunde offline.

Update 18:20 Uhr: Jetzt laufen noch ein paar Tests, aber ihr solltet alle online sein und schneller als früher.

2024-06-10 Pestalozzistraße 65 + 63

Im Haus Pestalozzistraße 65 scheint ein Gerät abgeraucht zu sein.

Folgende Zimmer sind wahrscheinlich betroffen:
222, 223, 301, 302, 303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 318, 319, 320, 321, 322

Falls wir Zugang zu den Technikschränken haben und die Schlösser nicht wieder ausgetauscht wurden, können wir voraussichtlich am Abend neue Hardware einbauen und euch wieder online bringen.

Bitte meldet euch so früh wie möglich bei uns, falls ihr Ausfälle bemerkt.

Update 15:20 Uhr: nun ist das ganze Haus offline.

Update 16:26 Uhr: Meldung über Ausfall der 63.

Update 20:05 Uhr: letzte Test, aber ihr solltet fast alle online sein. Die 65 hat nun gigabit.

Weshalb ein Router?

Router: Mit einem Router baust du in deinem Wohnheimzimmer dein eigenes kleines Computernetzwerk auf, in dem deine Geräte gewöhnlich per WLAN über deinen Router online gehen. Dein Router ist über die Netzwerkdose in deiner Wand an ein Gerät angeschlossen, das sich Switch nennt und sich für gewöhnlich im Keller deines Wohnheims befindet. Dieser Switch ist in der Regel per Glasfaser direkt mit uns im Fichtenweg 5 in Tübingen verbunden. Von dort geht es zum Zentrum für Datenverarbeitung der Uni Tübingen, und von dort weiter zum BelWü und so weiter. Auf der Interkonnektivität zwischen Netzwerken basiert der Begriff Internet.

Damit deine Kommunikation zwischen Geräten im Internet stattfinden kann, müssen diese sich finden. Dafür gibt es IP-Adressen, die wir für diese Erklärung mit Telefonnummern gleichsetzen können. Wir haben eine begrenzte Anzahl dieser Adressen und können jedem von euch eine zur Verfügung stellen. Da man heutzutage mehr als ein Gerät besitzt, das gleichzeitig ins Internet möchte, würde es ohne Router zu Problemen kommen.

Access Point: Ein Access Point ist kein Router und baut kein eigenes Netzwerk auf. Ein Access Point ist ein Eintrittspunkt für ein Netzwerk. Der Access Point benötigt zum Funktionieren eine IP-Adresse. Wir geben dir exakt eine IP-Adresse. Wenn du einen Access Point in deinem Zimmer anschließt, bekommt dieser von uns eine IP-Adresse. Ein Smartphone, das du dann mit dem Access Point verbindest, kommt erst einmal nicht online, und du kannst nicht auf den Access Point zugreifen, da ihr eure jeweiligen Adressen nicht kennt. Der Access Point fragt in der Regel nicht nach einer neuen IP-Adresse und vergisst die zugeteilte nach einiger Zeit. Ein Gerät im WLAN des Access Points, zum Beispiel ein Smartphone, fragt jedoch kontinuierlich nach einer IP-Adresse und erhält, sobald der Access Point keine mehr hat, nach maximal zwei Minuten eine IP-Adresse von uns und kann dann online gehen. Deinen Laptop wirst du dann über den Access Point nicht online bekommen. Daher brauchst du einen Router.

Range Extender: Range Extender vergrößern, wie der Name schon sagt, die Reichweite eines WLANs und machen sonst nichts. Mit einem Range Extender kannst du also nichts anfangen; im besten Fall funktioniert er eventuell wie ein Access Point.

Wichtiger Hinweis: Wenn ihr euren Router aussteckt und einen Laptop direkt mit der Netzwerkdose verbindet, solltet ihr bitte 2 Minuten abwarten, bevor ihr von einem Fehler ausgeht oder weitere Diagnosen vornehmt. Die Limitierung auf eine IP-Adresse pro Zimmer hat einen Timer von 60 Sekunden. Nach 2 Minuten habt ihr bei richtig konfigurierten Geräten definitiv eine neue IP-Adresse von uns.

Viktor-Renner-Straße Update Mai 2024

In der Viktor-Renner-Straße stellen wir bis zum Semesterende die Einstellungen unserer Hardware wieder zurück, sodass eure Geräte wie vorher funktionieren sollten.

Damit habt ihr ein ganzes Semester Zeit, gegebenenfalls eure nicht in unserem Netzwerk zugelassenen Geräte (Access Points und Repeater) auszutauschen.

Zum Beginn des Wintersemesters stellen wir dann auf unseren Standard um.

Konrad-Adenauer-Straße SoSe 2024

Wie am 13. Januar angekündigt stellen wir nun in der Konrad-Adenauer-Straße unsere Standardkonfiguration ein, nachdem wir einen weiteren Monat Verlängerung gegeben haben.

Durch die Umstellung werden die Access Points und Repeater und falsch konfigurierten Router daran gehindert zu viele IP-Adressen zu verbrauchen und dadurch anderen Mitbewohnern den Zugang zum Internet zu klauen.

Wie Router einzustellen sind wir immer in unseren Anleitungen.

Ankündigung Wartungsarbeiten Viktor-Renner-Straße

Morgen, am Donnerstag, den 18. April, werden wir ab etwa 18:30 Uhr unsere Wohnheime in der Viktor-Renner-Straße endlich mit modernerer Technik versorgen können.
Für die Bewohner heißt dies, dass sie danach Gigabit in den Zimmern nutzen können.
Für uns als Netz-AK bringt der Umbau zudem große Vorteile in der Verwaltung unseres Netzes. Die bislang in der Viktor-Renner-Straße verbauten Switches sind die allerletzten, die verschiedene Standard-Features nicht unterstützen und zudem völlig anders zu konfigurieren sind als der Rest unserer Infrastruktur, was Versuche der Automatisierung erschwert.
Wir rechnen beim Einbau mit einer Arbeitszeit von etwa 3 Stunden. Das heißt, dass ihr wahrscheinlich ab 21:30 Uhr wieder uneingeschränkt das Internet nutzen könnt.

Update 23.04.2024: Nachdem wir letzten Donnerstag zunächst nur die Switches in der Viktor-Renner-Straße 2 tauschen konnten, haben wir heute alle Wartungsarbeiten in der 4 abgeschlossen. Solltet ihr noch Probleme mit eurem Internet haben, meldet euch bitte einzeln über unser Kontaktformular! Nur so können wir die individuellen Probleme überhaupt identifizieren und euch effektiv helfen, denn die Fehlerquellen können ganz unterschiedlich sein.

Wie sonst überall in unserem Netz ist die Anzahl der maximal vergebenen IP-Adressen jetzt auch in der Viktor-Renner-Straße prinzipiell auf 1 pro Anschluss beschränkt. Ihr müsst euch jedoch jetzt keinen neuen Router kaufen, falls ihr bisher beispielsweise einen WLAN-Repeater betrieben habt und daher mehrere IP-Adressen benötigt. Bei all solchen Anschlüssen, die wir identifizieren konnten, haben wir diese Beschränkung übergangsweise gelockert. Meldet euch, falls wir einen Anschluss übersehen haben.

2024 ohne FritzBoxen in unserem Netzwerk

Seit relativ kurzer Zeit haben wir alle Zugriffsrechte, um endlich das leidige Problem der FritzBoxen anzugehen.

Von FritzBoxen haben wir aufgrund ihres Preises und der für ein Studierendenwohnheim überflüssigen Funktionen schon lange abgeraten und schreiben das seit 2022 auch verlinkt in unserer Anleitung.

Zusätzlich zum herausgeschmissenen Geld haben wir aus verschiedenen Wohngebieten Meldungen à la „wenn ich länger nicht da bin und nach Hause komme, muss ich den Router aus- und wieder einstecken, um online zu sein“ erhalten.

Wie sich herausgestellt hat, konnten wir diese Meldung in großer Masse reproduzieren, als wir Anfang des Jahres ein leicht vernachlässigtes Wohnheim auf Gigabit aufgerüstet haben. Im Zuge der Umrüstung bekam das Wohnheim auch die Switches von Alcatel, die wir seit 2012 nur noch verbauen. Mit diesen Switches gab es nun zwar Gigabit für diejenigen, die passende Router besaßen, aber für die FritzBoxler wurde es spontan schlechter.

Derzeit scheint es, dass FritzBoxen als einzige Router es nicht schaffen, von unserem DHCP-Server ein zweites Mal eine IP zu bekommen und damit irgendwann offline sind.

Derzeit sind wir mit einem kleinen Testaufbau dabei, zu versuchen, dieses in freier Wildbahn beobachtete Phänomen zu reproduzieren, aber das zieht sich.

Die nächste Generation Switches sollte mal angeschafft werden, aber das ist etwas, was in den kurzen Zeitspannen, die unsere Bewohner im Wohnheim sind, zu lange dauert, um jemanden täglich seine FritzBox aus- und wieder einstecken zu lassen.

Wir haben uns daher entschieden, ab dem 01.04.2024, also dem Start des Sommersemesters, FritzBoxen aus unserem Netz zu verbannen.

Wer noch ein Altgerät besitzt, der kann von uns eine Sonderkonfiguration seines Anschlusses bekommen. Altgeräte definieren wir wie folgt: FritzBoxen, die in einem der beiden Wohnheime im Einsatz waren, bevor diese aufgerüstet wurden (Konrad-A-Str. und Viktor-R-Str.), d. h. Wintersemester 2023-2024.

In allen anderen Wohngebieten funktionieren die FritzBoxen seit fast einem Jahrzehnt nicht, weshalb wir da keinen legitimen Grund sehen, weshalb sich jemand beschweren sollte.

Wer sich eine FritzBox zulegt, obwohl wir seit 2022 davon abraten, muss damit leben, diese wahrscheinlich täglich neu verbinden zu müssen. Wir werden nicht unsere Arbeitszeit ehrenamtlich in eine Sonderkonfiguration des Anschlusses stecken, nur weil die Person, die dort wohnt, gerne mehr Geld ausgeben wollte und dies für ein Produkt, von dem wir abraten.

Wann und wie wir unsere nächste Generation Switches verbauen und von welchem Hersteller diese sein werden und ob dort die FritzBoxen funktionieren, steht aktuell noch nicht fest, und wir bitten, von Fragen danach Abstand zu nehmen.

Wer sich für die Netzwerktechnik interessiert, der ist natürlich herzlich eingeladen, über die Problematik mit uns zu fachsimpeln und zu forschen, aber „ich habe viel Geld gezahlt und will, dass das Gerät funktioniert“, gibt es nicht!

Auf den Punkt gebracht: Ab dem Sommersemester 2024 unterstützen wir keine FritzBoxen in unserem Netzwerk mehr.

Glasfaser-Werbung fürs Wohnheim ist retro

Da bist du in einem Studentenwohnheim, das seit 1974 mit Glasfaser ausgestattet ist. Und dann, im Jahr 2024, bekommst du plötzlich Werbung für die „baldige Ankunft von Glasfaser“ in deinen Briefkasten.

Großartig!

Wenn alles gut läuft, wird noch dieses Jahr jedes Zimmer mit einer synchronen Gigabit-Verbindung ausgestattet, also 1.000 Megabit Upload und Download.

So ist zumindest unser Ziel zum 20-jährigen Bestehen des Netz-AKs.

Vier von knapp 6000 Anschlüssen gesperrt

In seltenen Fällen müssen wir bestimmte Anschlüsse vorübergehend sperren, um unser Netzwerk zu schützen. Dies geschieht aufgrund von sogenannten Abuse-Meldungen, die anzeigen, dass von einem Anschluss aus missbräuchliche Aktivitäten stattfinden könnten. Diese Meldung erhalten wir vom BelWü-CSIRT (Computer Security Incident Response Team), und unsere Aufgabe ist die Unterbindung des Missbrauchs durch geeignete Maßnahmen, denen wir durch das Abschalten des Anschlusses nachkommen.

Was ist eine Abuse-Meldung?

Kurz gesagt, eine Abuse-Meldung wird ausgelöst, wenn verdächtige oder ungewöhnliche Aktivitäten von einem Internetanschluss aus beobachtet werden. Dies kann beispielsweise der Versand von Spam-E-Mails oder unerlaubte Zugriffsversuche auf andere Rechner sein. Oftmals ist euch dieses Verhalten gar nicht bewusst, da es meist durch Viren oder andere Schadsoftware verursacht wird, die sich unbemerkt auf einem der Geräte im Netzwerk eingenistet hat.

Kein Vorwurf an euch

Wir möchten betonen, dass eine solche Sperrung keinesfalls als Vorwurf gegenüber den betroffenen Nutzerinnen und Nutzern zu verstehen ist. In den meisten Fällen seid ihr selbst Opfer von Schadsoftware, die ohne euer Wissen agiert. Unsere Priorität liegt darin, das Problem schnell zu identifizieren und zu beheben, um weitere Schäden zu vermeiden.

Warum wir den Anschluss sperren

Die schnellste und effektivste Methode, um euch über ein mögliches Sicherheitsproblem zu informieren, ist das vorübergehende Abschalten des Anschlusses. Diese Maßnahme erregt sofort Aufmerksamkeit und veranlasst die meisten Nutzerinnen und Nutzer, sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen. So können wir das Problem gemeinsam schnellstmöglich angehen.

Wir sind fast durchgehend erreichbar

Bitte beachtet, dass wir auch am Wochenende und außerhalb der üblichen Arbeitszeiten für euch erreichbar sind. Sollte euer Internetanschluss unerwartet nicht funktionieren, zögert nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen bereit, um das Problem zu analysieren und euch Schritte zur Lösung anzubieten. Zusammen können wir sicherstellen, dass euer Anschluss schnell wieder sicher und voll funktionsfähig ist.

Fazit

Die Sicherheit und Zuverlässigkeit unseres Netzwerks liegt uns am Herzen. Durch proaktive Maßnahmen wie diese wollen wir nicht nur potenzielle Bedrohungen abwehren, sondern auch ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Netzwerksicherheit schaffen. Wir danken euch für euer Verständnis und eure Mitarbeit, um unser gemeinsames digitales Umfeld sicher zu halten.

Bei Fragen oder Anliegen stehen wir euch jederzeit zur Verfügung.