2026-01-08 Wartung Hibuka im Franz Viertel und Eugenstraße

TueNet misst eine Leitung für uns, daher seid ihr kurz offline. Start: 10:30 Uhr

Update: Um 12 Uhr Arbeiten beendet, alles gemessen und geupgradet.

Update 15.01.2026: Seit gestern Abend sind die Verbindungswerte leider wieder schlechter. Paketverlust ist die Folge. Wir arbeiten an einer Lösung.

Update 16.01.2026 13:10 Uhr: Wir haben eine Komponente getauscht. Die Störung sollte jetzt behoben sein. Das eigentliche Problem werden wir unter der Woche mit dem Glasfaserbetreiber angehen.

Netz-AK went 39C3

Wir durften dieses Jahr an Europas größtem Hackercongress teilnehmen – dem 39C3, dem 39. Chaos Communication Congress. Das ist ein viertägiges Event des Chaos Computer Club, das jährlich und mittlerweile wieder im Congress Center Hamburg (CCH) stattfindet.

Hier drei gute Gründe dafür, den C3 zu besuchen:

(1) Vorträge

Klarer Bestandteil und wahrscheinlich am meisten für die Bekanntheit des Congress verantwortlich – in die großen Medien geschafft haben es in die Vergangenheit schon Vorträge wie „Wir wissen, wo dein Auto steht“ (Positionsverläufe aller aktuelleren Volkswagen-Fahrzeuge, inkl. Regierungs- und Geheimdienstmitarbeiter, frei im Internet), „Die elektronische Patientenakte kommt – jetzt für alle!“ (gravierende Sicherheitsprobleme in der Implementierung der größten Digitalisierungsmaßnahme des deutschen Gesundheitswesens) oder „Operation Triangulation“. (Sicherheitsexperten des Unternehmens Kaspersky stellten eine von ihnen entdeckte zero-click-Attacke auf Apple-Mobilgeräte vor).

In den vier großen Räumen laufen den ganzen Congress über Vorträge. Den über 16.000 Besuchern dieses Jahr wurde ordentlich Programm geboten, durch die begrenzte Zeit wird automatisch sichergestellt, dass sich die verfügbaren Slots nur die interessantesten der eingereichten Vorträge sichern können. Live angeschaut habe ich mir zum Beispiel „Excuse me, what precise time is It?“, in dem der Vortragende verschiedene Arten der mikrosekundengenauen Zeitsynchronisation im Netzwerk vorgestellt und live vorgeführt hat. Außerdem durften natürlich auch dieses Jahr die „Security Nightmares“ nicht fehlen.

(2) in den Austausch mit anderen Assemblys kommen, Bekannte wieder treffen

Auf dem ganzen Messegelände sind Tische verteilt – diese Tische gehören zu sog. „Assemblys“, also Gruppen/Vereinen. Auf dem C3-Nav kann man sich einen Eindruck des Messegeländes verschaffen – und über die Anzahl der Gruppen. Wenn man sich nicht gerade in einem Vortrag befindet, durch die Hallen läuft oder etwas isst, sind diese Tische klassischerweise der Rückzugsort der Wahl. Freundlicherweise durften wir beim Chaostreff Tübingen unterkommen – vielen Dank dafür!

Direkt neben uns hatte der Selfnet e.V. aus Stuttgart seine Tische – der Betreiber des Wohnheimsnetzes für Stuttgart, Esslingen und Ludwigsburg. Zwei erfahrene Mitglieder nahmen sich freundlicherweise spontan die Zeit und führten mich virtuell durch ihr Wohnheimsnetz – und wir unterhielten uns über Themen wie Switchwahl, Wi-Fi-APs, Redundanz, Automatisierung und Routing. Den einen oder anderen Denkanstoß konnte ich mir dort auf jeden Fall abholen – auf dem niemals endenden Weg, unser Wohnheimsnetz immer weiter zu verbessern.

Mindestens zwei unserer Mitglieder haben außerdem überraschend weitere Bekannte wieder getroffen – die (IT-)Welt ist eben doch kleiner, als man denkt.

(3) Stände, Mitmach-Events, Eventgelände, Musik

Wie im o.g. C3-Nav ersichtlich ist das CCH wirklich riesig – und in jedem Raum ist ein anderes Design und andere Musik. Das Deko-Team hat sich auch dieses Jahr nicht lumpen lassen und ordentlich etwas auf die Beine gestellt. Außerdem werden viele Assembly-Tische als Stände verwendet, und es gibt kleine Events und „Self-Organized Sessions“ an denen man teilnehmen kann. In einer solcher Sessions konnte man z.B. SMD-Löten lernen.

Nur Bilder des Congress gibt es leider nur wenige – hauptsächlich, weil dort eine strikte „wenn du nicht wirklich jeden einzelnen auf dem Foto gefragt hast, darfst du’s nicht aufnehmen“-Policy herrscht. Das soll für alle eine möglichst lockere und unangestrengte Teilnahme ermöglichen. Einen visuellen Eindruck gewinnt man trotzdem hier, hier, hier und hier.

Viele der Vorträge wurden aufgezeichnet – sollte dieser Blogbeitrag dein Interesse geweckt haben, findet sich einiges auf der media.ccc.de-Website und dem YouTube-Kanal.

Die Teilnahme am 39C3 war eine tolle Erfahrung, die auf jeden Fall eine Wiederholung wert ist. Vielen Dank für die Möglichkeit!

Mitgliederversammlung 2025 am 6. Januar 2026

Die Mitgliederversammlung für das Vereinsjahr 2025 findet am 6. Januar 2026 statt.

Geplant war ursprünglich ein Termin noch im Dezember, das hat zum Jahresende zeitlich leider nicht mehr gepasst.

Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist nach Vereinsrecht vorgeschrieben. Bestimmte Fristen und formale Anforderungen müssen eingehalten werden, unabhängig davon, wie voll der Kalender am Jahresende ist. Deshalb wird die Versammlung nun Anfang Januar nachgeholt.

Um diese Situation künftig zu vermeiden, werden wir voraussichtlich dazu übergehen, die Mitgliederversammlung in den Sommer zu legen.

2025: ein wichtiges Jahr

2025 ist für den Verein ein besonderes Jahr.
Es ist das erste Jahr, in dem wir den Vertrag mit dem Studierendenwerk über den Betrieb des Netzwerks abgeschlossen haben. Damit ist eine lange offene Frage nun auch formal geklärt und auf eine stabile Grundlage gestellt.

Wachstum des Vereins

Ich freue mich außerdem darüber, dass ich zur diesjährigen Mitgliederversammlung 18 Personen einladen konnte.

Seit der Gründung haben sich die Mitgliederzahlen damit verdoppelt.

Man merkt zunehmend, dass Struktur und Aktivität im Verein langsam Fahrt aufnehmen. Aufgaben verteilen sich besser, Abläufe werden klarer und das Engagement wächst kontinuierlich.

2025-12 Was passiert eigentlich, wenn ihr uns schreibt?

Seit April läuft unser Support über ein neues Ticketsystem: FreeScout.
Vorher war es oft unübersichtlich, mit nur einem Postfach, das von mehreren Personen gelesen und beantwortet wird. Jetzt haben wir einen besseren Überblick. Und ein paar Zahlen, die wir ganz interessant finden und mit euch teilen möchten.

Zahlen seit dem Start

193 Personen haben uns geschrieben.
610 Antworten haben wir verschickt.
Das macht etwa vier pro Tag.
216 Tickets / Fälle haben wir inzwischen geschlossen.
Bei 81 davon hat eine Antwort gereicht.

Der größte Andrang kommt wie immer zum Einzug ins Wohnheim. Da gibt es viele neue Leute und entsprechend viele Fragen.

Wie schnell wir antworten

Kurz gesagt: meistens ziemlich schnell.
Etwa die Hälfte aller Anfragen beantworten wir innerhalb einer Stunde.
Im Schnitt dauert es 48 Minuten.

Wir machen das ehrenamtlich. Ohne Büro, ohne feste Zeiten. Wenn viel los ist, wie beim Einzug, sind wir besonders aufmerksam, damit niemand zu lange ohne Antwort bleibt.

Wann ist ein Ticket erledigt?

Das passiert bei uns nicht automatisch.
Wenn wir antworten und dann nichts mehr von dir kommt, lassen wir das Ticket erst einmal offen. Vielleicht hat unsere Antwort geholfen. Vielleicht brauchst du noch Zeit. Vielleicht ist die Mail untergegangen. Wir wissen es nicht.

Irgendwann, wenn Zeit ist, gehen wir die offenen Tickets durch und schließen die, bei denen sich nichts mehr tut.

Deshalb sieht es so aus, als würden viele Tickets erst nach über zwei Tagen gelöst. In Wirklichkeit sind die meisten viel früher erledigt. Wir drücken nur nicht sofort auf „geschlossen“.

Wie viel Hin und Her braucht es?

In drei von vier Fällen reicht eine oder zwei Antworten. Manchmal braucht es ein paar Nachrichten mehr – oder es kommt einfach noch ein „Danke“ und ein „Viel Spaß im Netz“ hinterher. Das macht die Statistik länger, obwohl das Thema eigentlich schon durch war.

Einzugsphase und Router

In den Daten sieht man ganz klar die Einzugsphase. Und dass sich viele von euch erst nach dem Einzug mit dem Thema Internet im Wohnheim und Router beschäftigen.

Viele scheinen dann im Stress einfach in den nächstbesten Laden zu gehen, der Router verkauft, und lassen sich dort irgendetwas andrehen, was der Laden gerade loswerden will.

Das Problem:
Diese „Fachverkäufer“ informieren sich leider überhaupt nicht darüber, was unsere fünfeinhalbtausend User eigentlich brauchen.

Es ist echt schade, wenn sich einige von euch den wahrscheinlich besten Internetzugang, den ihr bisher hattet – und vermutlich auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren haben werdet – durch einen schlechten Router vermiesen.

Im lokalen Einzelhandel kostet ein Router bestimmt 30 Prozent mehr als online. Das ist auch völlig in Ordnung.
Kauft aber bitte nichts, was auf unserer Webseite schon als unzureichend markiert ist.

Wir geben uns mit unseren Anleitungen wirklich Mühe. Und wenn ihr euch bei einem Gerät nicht sicher seid, das nicht auf der Liste steht: Fragt einfach. Wir helfen euch gerne weiter.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch!

Wir antworten meistens schnell und geben uns Mühe.
Inzwischen wissen wir sogar ziemlich genau, wie schnell wir antworten.

2025-12-21 Vorsorgliches Switch-Upgrade in der Schwerzstraße

In der Schwerzstraße 2 zeigt ein Switch in unserem Monitoring seit einiger Zeit auffällige Werte. Da wir vermeiden möchten, dass dieser über die Feiertage ausfällt und wir dann nicht kurzfristig für Ersatz oder Reparaturen sorgen können, führen wir vorsorglich ein Upgrade auf unsere aktuelle Netzwerktechnik durch.

Geplant ist, dass wir am Sonntag ab ca. 12 Uhr in Tübingen losfahren. Entsprechend werden wir im Laufe des Nachmittags in Hohenheim eintreffen und dort mit dem Umbau beginnen.

Rechnet bitte mit mindestens zwei Stunden Umbauzeit. Währenddessen wird das Netzwerk mehrfach kurzzeitig nicht erreichbar sein. Wir aktualisieren diesen Blogbeitrag, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind.

Sollten nach dem Umbau noch Punkte offen sein, können wir diese voraussichtlich am Montag oder Dienstag nacharbeiten. Meldet euch aber bitte umgehend bei uns, falls nach dem Umbau etwas nicht funktionieren sollte.

2025-12-19 RT Baupause über die Feiertage

In den vergangenen Wochen kam es im Zuge der laufenden Bauarbeiten in der Pestalozzistraße 41 leider wiederholt zu Stromausfällen. Nach aktuellem Stand sollten diese mit Beginn der Baupause ab dem Abend des 23. Dezember bis einschließlich 7. Januar ein Ende haben.

Am 23.12. beenden die Handwerker ab etwa 16 Uhr nach und nach ihre Arbeiten. Ab 17 Uhr bitten wir euch daher, auffällige Probleme sofort bei uns zu melden, damit wir am 24.12. noch die Möglichkeit haben, gegebenenfalls von uns beschädigte Hardware zu tauschen oder jemanden vom Studierendenwerk zu erreichen.

Nach dem 24.12. sind zwischen den Jahren weder wir noch externe Firmen erreichbar, um kurzfristig Reparaturen zu veranlassen. Wenn in diesem Zeitraum ein Netzwerkschrank stromlos ist, lässt sich das erst nach Ende der Baupause beheben.

Strom ist eine zwingende Voraussetzung für euren Internetzugang. Ohne Strom kann unsere Netztechnik vor Ort nicht funktionieren.

2025-12-11 Bauarbeiten in RT

Wir konnten heute mehrere Ausfälle sowie einen längeren Ausfall in der Pestalozzistraße 41 in unserem Monitoring feststellen.

Bei der Suche nach der Ursache haben wir herausgefunden, dass im Gebäude intensiv gebaut wird.

Aktuell sind alle Switches bis auf einen online. An diesem Switch hängen die folgenden Zimmer:
EG 8–12, 1. OG 117–121, 2. OG 217–221 und 3. OG 317–321.

Wir wissen nicht, ob die Zimmer während des Umbaus bewohnt sind. Falls ja, meldet euch bitte sofort bei uns!

Wir werden beim Studierendenwerk nachfragen, was los ist.

Da über das Gebäude alle unsere Wohnheime in Reutlingen mit uns verbunden sind, hoffen wir, dass unsere Hardware nicht beschädigt wird.

Update: Eine Stromleitung wurde durchtrennt und inzwischen wieder repariert.

2025-12-07 Ausfall der Eugenstr.

Unsere Monitoring-Lösungen zeigen uns an, dass es unsere Switches in der Eugenstr. nicht mehr erreichen kann. Woran das liegt ist nicht ganz klar, es könnte an einem an Altersschwäche gestorbenen Switch oder an irgendwelchen Problemen mit dem Uplink liegen.

Wir kümmern uns heute noch drum.

Update: Die Eugenstr. ist wieder online. Bei fortbestehenden Problemen bitte melden.

2025-11-30 Wartung: Hardware-Upgrade Hibuka

In der Hibuka im Französischen Viertel konnten wir für letzte Woche einen Erasmus-Studenten für unseren Arbeitskreis gewinnen.

Viele Gebäude im Viertel verfügen derzeit noch nicht über Gigabit-Anschlüsse auf den Zimmern. Diese Gelegenheit nutzen wir, um die Infrastruktur vor Ort zu upgraden.

Wankheimer Täle 1 bildet den zentralen Uplink des Französischen Viertels sowie der Gebäude in der Eugenstraße. Während der Arbeiten kann es dort zeitweise zu Internet-Ausfällen kommen.

Unser Team startet am Sonntag, den 30.11.2025, ab ca. 10 Uhr und arbeitet sich von Gebäude zu Gebäude vor. Wer sich unsere Netzwerktechnik einmal ansehen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.
Wir werden diesen Blogbeitrag über den Tag hinweg regelmäßig aktualisieren.

Update, Samstag 18 Uhr: Wir starten morgen erst um 12 Uhr mit dem Einbau.

Update Sonntag 13 Uhr: wir beginnen in der Wankerheimer Täle 1

Update Sonntag 17:20: der Provenceweg 1 und der Landkutschersweg 4+6 sind quasi fertig.
Es wird noch einen kurzen Ausfall der ganze Gebäude geben, wenn wir die Glasfaser von 1 auf 10 Gigabit wechseln.

Update Sonntag 19 Uhr: Der Wechsel auf 10 Gigabit konnte aufgrund zu hoher Dämpfung der Glasfaser nicht stattfinden. Der Ausfall war mit 1,5 Stunden länger als erwartet, da diagnostiziert und rückgebaut werden musste.

Update 16.12.2025: Bewaffnet mit neuen Glasfaser-Patchkabeln versuchen wir heute Abend, der Dämpfung auf der Strecke zwischen der Hibuka und unserem Serverraum im Fichtenweg Herr zu werden. Es wird zu wenigen sehr kurzen Ausfällen im Französischen Viertel und in der Eugenstraße kommen.